Anwenderbericht

Neue Initiativen helfen Krankenhäusern bei der effizienten Bakterienbekämpfung

In den vergangenen Jahren haben viele Krankenhäuser in Dänemark ihren Fokus auf Hygiene verschärft. Das Regionalkrankenhaus Horsens wurde vor wenigen Jahren zum „Innovationskrankenhaus“ gekürt. In diesem Krankenhaus hat man unerwünschten Bakterien einen harten Kampf angesagt.

Jedes Jahr sterben etwa 3.000 Menschen in Dänemark an Infektionen, die sie sich während eines Krankenhausaufenthalts zugezogen haben. Diese Zahl ist 18 Mal höher als die Zahl der Verkehrstoten. Im Regionalkrankenhaus der dänischen Stadt Horsens versucht man, diesen Umstand zu ändern.

Der Kampf gegen gefährliche Bakterien
Willkommen in den langen Fluren im Keller des Krankenhauses, wo unsere Tour beginnt. Hier sorgen Servicemitarbeiter des Krankenhauses dafür, dass der tägliche Betrieb reibungslos vonstattengehen kann. Hinter zwei Türen befindet sich die Waschstraße des Krankenhauses, eine moderne, automatische Waschanlage, in der von Betten bis hin zu den Deckenplatten der Operationssäle alles gereinigt wird. Die Waschstraße ist nur eine der vielen Initiativen, die in diesem Regionalkrankenhaus zur Verbesserung der Hygiene ergriffen wurden.

Søren Møller konnte bereits 17 Jahre Berufserfahrung im Reinigungsbereich in Krankenhäusern und Schlachthöfen vorweisen, als er die Stelle als Service Manager im Regionalkrankenhaus Horsens angetreten hat. Inzwischen hat er sie seit 21 Jahren inne. Die Entscheidung über die Anschaffung der Waschstraße hat er 2015 getroffen.

„Alles begann mit der Einrichtung eines manuellen Waschsystems, und alles war bereit. Als wir das Bett aufgehängt hatten, war klar, dass das manuelle Waschen nicht zufriedenstellend durchgeführt werden konnte, und wir begannen, an Maschinen zu denken“, erzählt Søren Møller. Er fährt fort:

„Wir haben eine Ausschreibung durchgeführt, in der wir unsere Anforderungen dargelegt haben – in Bezug auf die Wasser- und Seifenmengen, den Stromverbrauch und die Waschzeit ausgehend von 15.000 Waschvorgängen pro Jahr. Wir haben dann die Angebote, die wir erhalten haben, verglichen und das ausgewählt, das uns am sinnvollsten erschien. Jetzt sind wir begeistert von den Möglichkeiten, die uns die Waschstraße bietet. Außerdem sind bereits viele Vertreter anderer Regionen und Krankenhäuser gekommen, um sich die Waschanlage anzusehen.“

Hohe Anforderungen an die Waschbarkeit
Als Søren Møller mit der Sondierung des Marktes begann, war er tatsächlich nur auf der Suche nach einer Anlage, mit der Betten gewaschen werden konnten. Aber ihm wurde schnell klar, dass die neue Anlage auch in vielen anderen Bereichen nützlich sein könnte. Deshalb hat das Krankenhaus im Rahmen einer Krankenhauserweiterung entschieden, in eine umfassendere Anlage zu investieren.

„Wichtig ist, dass Hilfsmittel und Materialien mit der Maschine gewaschen werden können, weil sie dadurch viel sauberer werden. Mit der Maschine lassen sich viele Dinge reinigen, die zuvor per Hand gereinigt werden mussten oder überhaupt nicht gereinigt wurden. Wir waschen bereits vieles in der Waschstraße und es wird ganz sicher noch mehr werden, wenn wir erstmal eine weitere geplante Maschine in Betrieb genommen haben.“

Krankenhausbett in der Waschstraße im Regionalkrankenhaus Horsens
Krankenhausbett in der Waschstraße im Regionalkrankenhaus Horsens

Die Betten im Regionalkrankenhaus Horsens sind mit Antriebssystemen von LINAK ausgestattet, damit sie auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten eingestellt werden können. Auch andere Hilfsmittel sind mit diesen Systemen ausgestattet. Da die Hilfsmittel jetzt in die Waschstraße eingegeben werden, gelten höhere Anforderungen an die Lösungen, die vom Krankenhaus ausgewählt werden, betont Søren Møller.

„Es ist absolut unerlässlich, dass LINAK die Waschbarkeit seiner Systeme mitbedenkt. Wir würden weder die Betten noch die Hilfsmittel, die mit den Patienten in Kontakt kommen, kaufen, wenn diese nicht waschbar wären. Alle Elemente des Betts müssen in der Waschstraße gewaschen werden können, sonst funktioniert es nicht. Zuvor haben wir die Betten per Hand gewaschen, aber es war schwierig, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Aus hygienischer Sicht ist es zweifelsohne ein großer Vorteil, wenn unsere Ausstattung in der Waschstraße gewaschen werden kann“, sagt er und ergänzt: 

„Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Hygiene stimmen muss. Bei unserer Arbeit hat die Sicherheit der Patienten im Krankenhaus höchste Priorität. Deshalb müssen wir darauf achten, keine vermeidbaren Infektionen an die Patienten weiterzugeben. Aus diesem Grund befolgen wir die nationalen Richtlinien für Hygiene und Infektionsbekämpfung, die vom dänischen Forschungsinstitut Statens Serum Institut, das dem dänischen Gesundheitsministerium untersteht, herausgegeben wurden. Beispielsweise prüfen wir 250 Zimmer vier Mal im Jahr nach INSTA800, einer gängigen skandinavischen Norm zur Sauberkeitsmessung. So stellen wir sicher, dass die Reinigung korrekt erfolgt.“

Stärkerer Fokus auf besserer Hygiene
Aber Søren Møller sieht im Waschen von Betten und anderen Hilfsmitteln nicht nur große Hygienevorteile. Im Krankenhaus in Horsens sind die Zuständigkeitsbereiche für die Reinigung penibel auf Servicemitarbeiter und Pflegekräfte aufgeteilt. Das setzt voraus, dass beide Parteien stets genau wissen, wer wofür verantwortlich ist. Das trägt dazu bei, sicherzustellen, dass alle Probleme zufriedenstellend gelöst werden und Pflegekräfte sinnvoll eingesetzt werden.

Der wichtigste Unterschied, den Søren Møller in den letzten 10 Jahren in Krankenhäusern festgestellt hat, ist der stärkere Fokus auf eine Verbesserung der Hygiene in Krankenhäusern. „Ein Aspekt, den ich heutzutage bei jeder Beschaffungsentscheidung berücksichtige: Kann das Produkt gereinigt werden? Es muss möglich sein, alle Ecken und Winkel effizient zu reinigen. Sonst ist das Produkt für die Verwendung in einem Krankenhaus nicht geeignet“, stellt Søren Møller klar. 

Søren Møller – Service Manager
Søren Møller – Service Manager

 

Waschbarkeit bei LINAK
Als Entwickler und Hersteller von erstklassigen elektrischen Linearantriebssystemen für Krankenhausanwendungen hat sich LINAK verpflichtet, sich am Kampf der Krankenhäuser für eine bessere Hygiene zu beteiligen. 

Selbstverständlich erfüllen alle Antriebslösungen von LINAK alle internationalen Normen und Standards in Bezug auf Waschbarkeit. Jedoch erfüllen einige unserer Produkte einen noch höheren Standard, da wir deutlich strengere Prüfungen durchführen, als von der Norm aus dem Jahre 2017 vorgeschrieben.

Wir nennen diese strengen Anforderungen LINAK IPX6 waschbar DURA™

 

 
LINAK IPX6 Waschbar DURA™ play-icon

LINAK IPX6 waschbar DURA™

Dateien

LINAK IPX6 Washable DURA™ Flyer

Waschbarkeit ist eine wichtige Eigenschaft von Produkten für das moderne Gesundheits- und Pflegewesen. LINAK IPX6 Washable DURA™ für verstellbare Krankenhaus- & Pflegegeräte – eine neue Art der Sauberkeit.

Anzeigen

MEDLINE & CARELINE Produktübersicht

Erleben Sie die Vielfalt unserer innovativen MEDLINE & CARELINE Produkte, die Sie dabei unterstützen können, bessere Krankenhaus- und Pflegeausrüstung zu fertigen.

Anzeigen

Sie haben eine Frage zur elektrischen Linearantriebstechnik?

– Wir sind kein Orakel. Aber wir sind Experten für Antriebstechnik. Sie können uns also gerne Fragen zu diesem Thema stellen.